Magix Video Deluxe

I. Einleitung

Magix Video Deluxe ist ein komfortables und kinderleicht zu handhabendes Videobearbeitungsprogramm zur Optimierung von Bild- und Tondateien. Videos können leicht geordnet, geschnitten und mit tollen Effekten versehen werden; darüber hinaus ist es leicht möglich, andere Tonspuren über das Videomaterial zu legen.

Für den kurzzeitigen Einsatz gibt es das Programm zum kostenlosen Download für eine Testphase von 30 Tagen. In dieser Zeit können sämtliche Funktionen des Programms genutzt und Videos mit einer maximalen Länge von 3 Minuten erstellt werden.

→ http://www.magix.com/de/free-download/

Hat man Gefallen an dem Programm gefunden, kann eine zeitlich unbegrenzte Vollversion käuflich erworben werden. Je nach gewünschter Ausstattung und Verwendung werden drei verschiedene Pakete mit einer Preisspanne von 69,99 Euro bis 129,99 Euro zum Kauf angeboten.

→ http://www.magix.com/de/video-deluxe/

II. Die Benutzeroberfläche

Benutzeroberfläche

Abbildung 1: Benutzeroberfläche

Abbildung 1 zeigt die Benutzeroberfläche von Magix Deluxe 2014. Sie kann allgemein in drei separate, aber miteinander interagierende Sparten eingeteilt werden. Auf Abbildung 1 sind diese farblich gekennzeichnet. Die rote Sparte ermöglicht durch den Reiter Import auf die Ordnerstruktur des Computers zuzugreifen. Über diesen Weg können per Drag und Drop Videos, Bilder und Audiodateien auf eine Video- bzw. Tonspur im Timeline-Modus (grüne Sparte) gezogen werden. Im Rahmen der grünen Sparte erfolgt die eigentliche Video- und Audiobearbeitung. Hierfür stellt das Programm eine Auswahl von Werkzeugen (grün umrandet) bereit. Für die einfache Filmbearbeitung sind die Wichtigsten:

Schneiden    Schneidetool und Scrolltool:

Mithilfe des Schneidetools können die sich im Timeline-Modus befindenden Videos in einzelne Stücke zerlegt werden. Eine zusätzliche Hilfe in diesem Zusammenhang stellt das orange umrandete Drehrad (Scrolltool) dar, durch welches man den Anfangs- und Endpunkt framegenau zum Schnitt bestimmen kann.

Trennen  Gruppe auflösen-Tool:

Mithilfe dieses Tools kann eine sich im Timeline-Modus befindende Videodatei von ihrer ursprünglichen Tonspur getrennt werden.

Ist so der richtige Ausschnitt des Videos gefunden, kann dieser noch mit Effekten versehen werden. In der roten Sparte liefert das Programm über den Reiter Effekte verschiedene weitere Bearbeitungsmöglichkeiten. Interessant sind vor allem die Videoeffekte Helligkeit/Kontrast sowie Geschwindigkeit. Eine Vorschau des bearbeiteten Films kann in der orangen Sparte erkenntlich gemacht werden.

 Kontrast-Helligkeit

Abbildung 2: Helligkeit/Kontrast

Geschwindigkeit

 Abbildung 3: Geschwindigkeit

III. Videobeispiel

Um die Bearbeitung des unten verlinkten Videos besser nachvollziehen zu können, werden die durchgeführten Arbeitsschritte zunächst noch kurz erläutert.

Beispiel

 Abbildung 3: Screenshot Video

Im Timeline-Modus auf Spur 1: Der lila Balken stellt den eingefügten Titel dar. Die danach folgenden blauen Kästen stellen das zusammengeschnittene Videomaterial dar. Aus 3 Videodateien wurden die benötigten Szenen herausgeschnitten. An spezifischen Stellen wurde diese Szene erneut mit dem Schnittwerkzeug bearbeiten, so dass insgesamt 6 kleine Videoblöcke entstanden. Dadurch war es möglich, jedem Videoblock eine eigene Abspielgeschwindigkeit zuzuordnen. Darüber hinaus wurden, um eine bessere Bildqualität zu erhalten, in allen Videos die Kontrastwerte erhöht.

Im Timeline-Modus Spur 3: Hier ist die Musik hinterlegt.

Abschließend wurde mit Hilfe der Funktion Exportieren das Video in HD Qualität als MP4 exportiert. Das Ergebnis findet man hier:

IV. Anwendung in der Schule

Für den schulischen Alltag lassen sich eine Vielzahl potentieller Einsatzmöglichkeiten nennen, wobei diese nicht nur auf den ITG-Unterricht (Arbeit mit Bildern bzw. Videos, deren Erfassung und Bearbeitung) begrenzt sind, sondern vielmehr fächerübergreifend genutzt werden können. So könnte man daran denken, den Sportunterricht bei speziellen Unterrichtseinheiten um eine Videoaufzeichnung zu erweitern, um eine Fehlerauswertung bzw. Lehrkorrektur mit den SuS durchzuführen und damit den entstehenden Lerneffekt zu intensivieren. Diese Methode ist natürlich nicht nur auf den Sportunterricht begrenzt, sondern kann z.B. auch im Deutsch- oder Fremdsprachenunterricht nutzbar gemacht werden, etwa indem SuS bei Vortrags- bzw. Präsentationsübungen ein direktes Feedback für ihre Gestik, Mimik und Sprache bekommen. Darüber hinaus könnte man an die Aufnahme von schulischen Projekttagen, Exkursionen, Wintersporttagen usw. denken, etwa um zukünftigen SuS oder der Allgemeinheit einen Einblick in Teilbereiche der schulischen Aktivitäten zu geben. Umgesetzt werden könnte dies durch die Veröffentlichung eines Videos auf der Internetpräsenz der Schule.

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